Apr

27

2012

Ein Muffin zum Dahinschmelzen

Abgelegt in Kuchen und Gebäck

Muffins gehört im Bereich der Desserts zur Lieblingsspeise vieler Menschen. Sie sind klein, handlich und in der Zusammensetzung sehr wandelbar. Es gibt sie in einer Vielzahl von Varianten, süß aber ebenso in herzhafter Form. Die luftigen Kuchen sind nicht so einfach zu kreieren; sie sind in der Zubereitung sehr anspruchsvoll und empfindlich. Zudem können Muffins zu jedem Anlass gereicht werden: zum Kindergeburtstag, als Snack zwischendurch, als Mitbringsel oder einfach nur zum Kaffee.

Besonderheiten beim Backen eines Muffins
Bei der Teigkonsistenz sollte darauf geachtet werden, dass flüssiges Backfett verwendet wird und die richtige Komposition von Säuregehalt und Triebmittel erzielt wird. Je saurer der Teig wird, beispielsweise durch die Zufuhr von Joghurt oder Buttermilch, desto mehr Backpulver muss hinzugegeben werden. Der Teig von Muffins gleicht dem Pfannkuchenteig und ist kein Rührteig. Der Teig besteht aus festen Zutaten (Mehl, Salz, Backpulver) und flüssigen (Zucker, Milch, Buttermilch, Ei, Joghurt, Öl), wobei diese jeweils getrennt voneinander vermischt werden. Danach werden die flüssigen Zutaten auf die Trockenen gegeben, jedoch dürfen diese nur wenige Sekunden miteinander vermengt werden, da der Teig sonst zu klebrig sein würde. Weitere Zutaten wie Blaubeeren, Nüsse oder Schokolade, sollten auch nur bei dreimaliger Unterrührung hinzugefügt werden. Nun kann der Teig in speziellen Backformen aus Metall oder Silikon aufbacken. Wer eine wahrhaftig süße Sünde kreieren möchte, legt eine Praline mit in die Form, sodass ein flüssiger Kern entsteht.

Entstehungsgeschichte des Muffins
In England liebten die Menschen nichts mehr, als zur Teezeit Gebäck zu sich zu nehmen. Gerne gereicht wurden dabei saftige Kuchen namens Muffins, die damals noch aus Hefeteig hergestellt wurden. Zu Mitte des 19. Jahrhunderts hin, als viele Engländer bereits in Amerika wohnten hat sich dieser Hefekuchen dort verbreitet, jedoch mit der Zeit mit einem Rührteig. So entstanden die heutigen amerikanischen Muffins. Die Herkunft des Begriffs Muffin konnten Sprachwissenschaftler jedoch nicht genau erklären und führen es auf die alten französische Bezeichnung „moufflet“ (weich) zurück.

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